Elfriedenhöhe

Privatpraxis für Psychiatrie und Psychotherapie

 

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass störendes Verhalten oder Denken erlernt wurde und wieder verlernt werden kann. Die Biographie und die damit einhergehenden lerngeschichtlichen Erfahrungen werden ebenso wie genetische oder organische Faktoren (z.B. andere Erkrankungen)
beachtet. Schwerpunkt der Behandlung liegt in der Gegenwart und in der Veränderung von ungünstigen Denk-und Verhaltensweisen. Innerhalb der Verhaltenstherapie gibt es verschiedene Verfahren, die nach der Problem-und Verhaltensanalyse zur Anwendung kommen.
Beispiele sind die kognitive Therapie, Selbstmanagement, Expositionsverfahren, Akzeptanztherapie, in den letzten Jahren zunehmend achtsamkeitsbasierte Verfahren und die Schematherapie u.v.m., wobei sich die Auswahl des Therapieverfahrens nach Erfahrung des Therapeuten und der Persönlichkeit und Symptomatik des Klienten richtet.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie geht davon aus, dass unser Denken, Handeln und Fühlen bis hin zu körperlicher Gesundheit nicht nur unserem Willen,
sondern auch unbewussten Einflüssen unterliegen. Dies sind vor allem innere Konflikte, die im Leben eines jeden Menschen vorkommen und das spätere Leben dann besonders bestimmen, wenn sie in den ersten Lebensjahren auftraten. Im Rahmen der Therapie versucht der Patient mit Unterstützung des Therapeuten den aktuellen Lebenskonflikt mit diesen früheren, unbewussten Konflikten in Verbindung zu setzen, zu verstehen und andere Umgangsweisen mit Konfliktsituationen für sich zu erarbeiten. Diese Therapieform leitet sich aus der Psychoanalyse ab, hat aber erhebliche Modifikationen erfahren, z.B. durch Therapie im Einander-Gegenüber-Sitzen, aktiveres Vorgehen des Therapeuten und deutlich geringerer Sitzungszahl.